Aktuelles bei wichern

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Oftmals stehen wir auf Seiten der Spendenempfänger und freuen uns über großzügige Menschen, die unsere Anliegen unterstützen. Jetzt konnten wir etwas weitergeben. Die Wichern-Diakonie hat 1500 Euro an die Unterkunft für Wohnungslose gespendet. Das Geld stammt von unserem Adventsmarkt, wo mehrere Tausend Frankfurter zu Gast waren. Die Mitarbeitenden und die Führungsrunde haben sich entschlossen, mit diesem Geld etwas für ein soziales Angebot zu tun, welches oftmals nicht so im Focus der Öffentlichkeit steht. Die Unterkunft für wohnungslose Menschen kann die Hilfe gut gebrauchen, wie Bereichsleiterin Bettina Buri vom IB versichert. So sind Wohnungslose auch auf staatliche Unterstützung angewiesen, um sich Essen zu kaufen. Manchmal dauert die Bewilligung jedoch einige paar Tage und so können die Mitarbeitenden etwas unterstützen. Menschen, die die Unterkunft wieder verlassen, können durch die Spende auch einige Lebensmittel für die ersten Tage allein mitnehmen.Die Unterkunft für wohnungslose Menschen in Seefichten ist dabei keine Obdachlosenunterkunft, wo die Menschen nur einen warmen Schlafplatz für eine Nacht finden. Vielmehr ist hier das Anliegen, das mit Unterstützung der Mitarbeitenden ein Neustart für die Wohnungslosen gelingt. Meist kommen Sie durch Mietrückstände hierher, oder auch weil Sie aus der Haft entlassen werden und kein Obdach mehr haben, weiß Mitarbeiterin Gundula Koschwitz. Wir freuen uns, dass wir helfen konnten, und vielleicht gibt es einige Nachahmer.

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Ehrenamtspreis der Stadt Frankfurt im Bereich Soziales 

Herzlichen Glückwunsch an Frau Aust (2.v.r.)  die den Ehrenamtspreis der Stadt Frankfurt erhalten hat. 2012 hat Sie den Kurs zum Ehrenamtlichen Hospizbegleiter abgeschlossen und ist seit dem in unserem Dienst tätig. Sie übernimmt regelmäßig psycho-soziale Begleitungen von Menschen die sich in ihrer letzten Lebensphase befinden und unterstützt auch deren Angehörige. Als frühere Lehrerin hat sie sich ihr großes Interesse an verschiedensten Menschen mit ihren Lebensschicksalen bewahrt. Sie ist offen und neugierig auf jeden Menschen den sie begleitet, dabei nie drängend oder mit einer Erwartungshaltung – sondern immer freudig überrascht und dankbar an den Lebenswegen teilhaben zu dürfen. Besonders gelingt es Ihr, Beziehungen zu Menschen aufzubauen, denen es in ihrem Leben sehr schwer gefallen ist Kontakte zuzulassen und genießen zu können. Diese Menschen erleben oft erst vor ihrem Sterben durch Frau Aust, das menschliche Beziehungen zuverlässig, wertvoll und angenehm sein können. Zwischenmenschliche Begegnungen und Zuwendung machen ein Leben Lebenswert. Die Begleiteten erleben mit ihr (manchmal erstmalig) eine Zeit in der sie sagen, ja das Leben ist auch schön. Sie erhalten durch Frau Aust Wertschätzung und bedingungslose Anerkennung als Persönlichkeit. Durch die schön gestaltete letzte Lebensphase können diese Menschen dann entspannter und mit weniger Groll vom Leben Abschied nehmen und ein friedliches Sterben - nicht allein und Einsam -  wird so ermöglicht. k 20221202 180335

 

Bildunterschrift: Unsere Wichern Band unter der Leitung von Markus Nikolaus (Gitarre) ist ein Angebot an Menschen mit Beeinträchtigungen sich musikalisch zu betätigen. Regelmäßig sorgen Sie bei Ihren Auftritten für gute Laune und viel Applaus. 

 Am 3. Dezember wird weltweit der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung begangen. Vor nunmehr 30 Jahren haben die Vereinten Nationen diesen Tag initiiert, um weltweit das Bewusstsein für die Belange der Menschen mit Behinderungen zu schärfen und den Einsatz für ihre Würde und Rechte zu fördern. In Deutschland leben über 10 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Fast 8 Millionen davon, also fast ein Zehntel der Gesamtbevölkerung, waren schwerbehindert. Die meisten von ihnen haben körperliche Beeinträchtigungen. Viele davon sind aber auch mehrfach oder geistig beeinträchtig. Als Wichern Diakonie sind wir für viele dieser Menschen verantwortlich. Egal ob in unseren Werkstätten, in unseren besonderen Wohnformen oder bei der Betreuung unserer beeinträchtigten Senioren. Unabdingbar für unsere Arbeit ist, dass wir die Würde jedes Einzelnen der uns anvertrauten Menschen in allen Lebensbezügen bedingungslos achten. Regelmäßig öffnen wir unsere Einrichtungen etwa zum Topfmarkt oder zum Adventsmarkt, um die Akzeptanz der Belange von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen. Wir freuen uns, dass die Stadtgesellschaft diese Angebote so reichlich annimmt und werden natürlich auch in den nächsten Jahren nicht mit unseren Anstrengungen einer guten Betreuungsarbeit nachlassen.