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»Aufwind« Klienten beziehen eigene Wohnung

In der eigenen Wohnung leben, unabhängiger sein und dabei bestens betreut werden, so fühlen sich die 5 Klientinnen der »Aufwind gGmbH« nach dem Umzug in die Wohnanlage in der Nähe vom Zentrum der Stadt. Bisher lebten 3 der Damen gemeinsam in einer WG - sie freuen sich nun, eine eigene Wohnung bezogen zu haben.

„Es ist anders, ruhiger. Gut ist, dass die Wohnungen ebenerdig sind, das ist viel besser mit dem Rollator. Es gibt auch einen Fahrstuhl und sogar einen Balkon“ erzählt Valentina Daniel, die nun in ihrer barrierefreien sanierten Wohnung lebt. Sie ist eine Klientin bei »Aufwind«, eine Initiative der Samariteranstalten Fürstenwalde (Spree) und des Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V., deren ambulante Dienste sich speziell an erwachsene Menschen mit kognitiven und/oder psychischen Beeinträchtigungen richten. Menschen mit Behinderungen werden durch Beratung, Anleitung und Begleitung im eigenen Wohn- und Lebensraum in den unterschiedlichsten Bereichen ihres Alltags unterstützt. Insgesamt sind für die Betreuung 30 Mitarbeitende an den Standorten Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde (Spree), überwiegend Heilerziehungspfleger, Heilpädagogen und Sozialpädagogen, beschäftigt.

Trotz der neu gewonnenen Freiheit bleiben gemeinsame Aktivitäten und Angebote zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe in der Stadt auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil im Betreuungsalltag. Zusammen kochen, Waffeln backen, Grillabende, die traditionelle Sommer-Poolparty sowie die Besuche im Interkulturellen Garten der Volkshochschule sind Angebote, die gern von allen Bewohnern angenommen werden.

Die Klientinnen sind glücklich und sehr stolz über ihre Selbstständigkeit und die Möglichkeit, ihren Alltag nun eigenständiger gestalten zu können. Besonders Frau Daniel verbringt jetzt viel Zeit auf ihrem Balkon, wo sie sich kreativ betätigt und Körbe und Fensterschmuck bastelt oder Tomaten und Basilikum anpflanzt.