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Tagespflege
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Hospiz- & Trauerbegleitung

Begleitung und Geborgenheit am Lebensende

Der Ambulante Hospizdienst begleitet schwerkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörige – vor allem im eigenen Zuhause. In der Stadt und ihren Ortsteilen sind drei hauptamtliche Mitarbeitende und über 70 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter tätig.

Begleitung in der letzten Lebensphase

Das Leben endet mit dem letzten großen Abschied, dem Tod. Auch wenn die Zeit davor oft von Beschwerlichkeit, Krankheit oder Hilfebedürftigkeit geprägt ist, ist sie eine wichtige und oft auch intensiv erlebte Zeit und gehört zum Leben.
Als ambulant tätiger Hospizdienst besuchen und beraten wir Sie und/oder Ihre Angehörigen zu Hause, in Seniorenheimen, in Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie in Krankenhäusern und im stationären Hospiz   Regine – Hildebrandt – Haus. Sie vereinbaren mit uns einen Termin für eine erste Begegnung. Dort besprechen sie mit einer Koordinatorin welche Hilfeangebote für Sie sinnvoll und entlastend sein können. Wir beraten und koordinieren nötige Unterstützungen und finden einen für Sie passenden Ehrenamtlichen Hospizbegleiter aus unserem Team.
Unsere Arbeit ist eine kostenfreie Ergänzung zu Pflegediensten, Ärzten und anderen medizinisch/pflegerisch arbeitenden Professionen.

Beratung zur Patientenverfügung

In guten Tagen über Schweres nachdenken. Für die Zeit in der sie vielleicht nicht ihren Willen kundtun bzw. durchsetzen können, treffen Sie Vorsorge und bringen ihre Wünsche über Ihre persönliche Versorgung zu Papier. Es stehen verschiedene Formulare zur Verfügung und unsere, für die Beratung zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geschulte Koordinatorin, hilft Ihnen ihre persönlichen Papiere zu erstellen. Melden Sie sich bei uns und wir vereinbaren einen Beratungstermin.

Trauerbegleitung

Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, ist nichts mehr so wie es einmal war. Trauer, Angst, Einsamkeit, Sehnsucht vielleicht auch Wut und Schuldgefühle können das Leben schwer machen – doch wem kann man davon erzählen?      
Wir bieten ihnen durch geschulte Trauerbegleiter/innen Einzelgespräche an. Gemeinsam finden wir heraus welche Angebote für Sie passend sind. Nach Absprache gibt es für Sie die Möglichkeit in verschiedenen Trauergruppen Menschen zu treffen, denen es ähnlich geht. Sie tauschen sich aus, berichten von ihrem Leid und ihren Lichtblicken und geben sich untereinander Halt. Gemeinsam ist man weniger allein.  

  • Trauergruppe Ohne Dich
  • Verwaiste Eltern
  • Lebenscafé
  • Trauergruppe für Menschen mit Beeinträchtigung
  • Trauerreise

Krisenintervention bei plötzlichen Todesfällen  

Sollten Sie, ihre Familie, ihr Arbeitsteam oder Schulklasse… von einem plötzlichen Todesfall betroffen sein, kommen wir gern umgehend zu Ihnen um das Geschehene zu begreifen, einzuordnen und erste Versorgungsschritte zu organisieren.

Bildungsarbeit

Kurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen

Für die Begleitung der uns anvertrauten Menschen suchen wir zukünftige ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen. In einem einjährigen Kurs (einmal monatlich Freitag 17 – 20 Uhr + Samstag 10 – 16 Uhr) werden Sie intensiv auf die Begleitung sterbender Menschen und deren Zugehörige vorbereitet. Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich persönlich mit dem Thema Sterben, Tod und Verlusterfahrung auseinanderzusetzen, eigene Erfahrungen und die anderer zu reflektieren und zu respektieren. Ziel ist es, gut auf den Umgang mit Betroffenen vorbereitet zu sein und sich im Dienst als Ehrenamtliche/r Hospizbegleiter/in zu engagieren.

Hospiz trifft Schule

Für Schüler/innen der dritten Klasse führen wir eine Projektwoche zum Themenkomplex Krankheit – Sterben – Tod und Trauer durch. Schon Kinder erleben unterschiedlichste Verluste. Sie haben viele Fragen und brauchen Menschen, die ihnen ehrliche und offene kindgerechte Antworten geben sowie die Möglichkeit zur eigenen Auseinandersetzung mit diesen Lebensthemen.

Projekttage für Jugendliche

Jugendlichen in unterschiedlichen Kontexten (Schule, Konfirmandenunterricht…) wird durch Projekttage ermöglicht, ihre Fragen zum Umgang mit Trauer, Sterben oder Suizid zu stellen und gemeinsam eine angemessene Auseinandersetzung mit diesen Themen zu erleben. Das dies losgelöst von Elternhaus und Schule passiert, ermöglicht Ihnen eine größere Offenheit.

Letzte Hilfe Kurse

Zweimal im Jahr bieten wir in der Volkshochschule „Letzte Hilfe Kurse“ für die Stadtgesellschaft an. So wie ein erste Hilfe Kurs für alle Menschen Sinn macht, sollten wir auch grundlegendes für das Lebensende kennen um in unserem Familiären und Nachbarschaftlichen Umfeld wirksam sein zu können.              
 Das „kleine 1×1 der Sterbebegleitung“ sowie die Versorgungsstrukturen in Frankfurt (Oder) werden verständlich erläutert. Aktuelle Termine und Anmeldung finden Sie über die Volkshochschule Frankfurt (Oder) oder unter www.letztehilfe.info.

Aus- und Fortbildungsangebote für Fachkräfte  

In Pflegeheimen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Selbsthilfegruppen sowie Kliniken und Ausbildungsstätten bieten wir zum Themenkomplex Krankheit – Sterben – Tod und Trauer praxisnahe Fort- und Ausbildungsangebote an.

Kontakt

Leitung: Lisa Mogschan
Luisenstraße 21-24
15230 Frankfurt (Oder)
Telefon: 0335 283 963 90
Mail: mogschan@wichern-ffo.de