Aktionstag 05. Mai

Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet jährlich am 5. Mai statt. 1992 wurde der Aktionstag von den Interessenvertretungen „Selbstbestimmt Leben Deutschland“ (ISL) ins Leben gerufen. Ziel ist es, auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam zu machen und sich dafür einzusetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Teilhabe kann nur mit umfassender Barrierefreiheit gestaltet werden. Die Forderung nach Barrierefreiheit ist ein weiterer notwendiger Schritt in Richtung Inklusion. Mangelnde Barrierefreiheit ist eine Diskriminierung von Menschen mit Behinderung. Die Wichern Diakonie hat es sich zum Ziel gesetzt mit Aktionen im öffentlichen Raum auf diesen Tag aufmerksam zu machen. Denn noch immer wird Inklusion nicht überall gelebt. Es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen mit Behinderungen überall dabei sein können und die gleichen Rechte wie alle bekommen.

Seit vielen Jahren finden dazu in der Stadt Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Barrierefreiheit, Inklusion und Gleichberechtigung statt. Gemeinsam mit Menschen mit Beeinträchtigungen und Mitarbeitenden der Wichern Diakonie werden diese Protesttage vorbereitet und durchgeführt, um möglichst viele Menschen zu erreichen und zu informieren. Die Aktion Mensch unterstützt die Aktivitäten zum Europäischen Protesttag durch finanzielle Förderung, Aktionsmaterialien und Handreichungen für die Pressearbeit. Dazu entwickelt die Aktion Mensch jährlich ein übergreifendes Motto, unter dem die Aktionen stattfinden. Seit 25 Jahren machen bundesweit Menschen mit Behinderung an diesem Tag auf ihre Situation aufmerksam. Sie zeigen, dass sich die Bedingungen für Menschen mit Behinderung noch oft verbessern lassen.


2020 „Inklusion von Anfang an - los geht’s. Mit dir.“

Aufgrund der Corona-Situation konnten viele der geplanten Veranstaltungen und Aktionen nicht wie gewohnt stattfinden. Wir wollten uns davon aber nicht aufhalten lassen und haben deshalb einen Online-Protesttag abhalten. Denn es darf nicht still bleiben, solange alle Barrieren weiterhin bestehen und mit Corona sogar noch neue dazukommen.
Die Hand war in diesem Jahr unser Protest-Symbol. Sie steht für eine gemeinsame Sache auch in diesen Zeiten. Wir können vielleicht nicht gemeinsam auf die Straße gehen. Aber wir können uns online zusammen für unsere Sache einsetzten.

Hand in Hand auch und gerade in diesen Zeiten.
Für eine gleichberechtige inklusive Gesellschaft!
Für Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit!
Für Teilhabe und Respekt!

Daher haben wir aus all den Beiträgen ein Video gemacht.

Es sind viele unterschiedliche Werke zusammengekommen. Es bildet die Vielfalt der Menschen in unsere Gesellschaft ab. Jeder sollte Möglichkeiten bekommen überall teilzunehmen. Wie zum Beispiel gemeinsam auf eine Schule zu gehen oder Arbeit auf den 1. Arbeitsmarkt. Das bedeutet nicht, dass man geschützte Bereiche abschaffen soll. Aber es muss Möglichkeiten geben selbst zu wählen auf welche Schule man möchte oder wo man arbeiten will. Dafür braucht es Assistenz und natürlich Geld. Es soll keine Barrieren oder Hindernisse mehr geben, wie schwere Sprache in Formularen oder Broschüren. Es soll neben Treppen auch Rampen geben. Dokumente mit Brailleschrift und Übersetzungen von Gebärdendolmetscher sollten Alltag werden. Wir fordern gleichberechtige Teilhabe und Inklusion. Es gibt noch viel zu tun.

2019 - #MissionInklusion - Die Zukunft beginnt mit dir!

Warum #MissionInklusion?
#MissionInklusion – die Zukunft beginnt mit dir ist der Aufruf, die inklusive Gestaltung unserer Lebenswelt aktiv in die Hand zu nehmen.

Diese beginnt schon bei den Jüngsten – denn, wenn Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher Herkunftsländer oder mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen von Anfang an gemeinsam groß werden, wird Vielfalt für sie alltäglich. Viele Barrieren, mit denen wir heute konfrontiert sind, entstehen so gar nicht erst. Andere können von Anfang an abgebaut werden.

Wieder konnte unsere Aktion in dem Einkaufscentrum „SMC“ stattfinden. Hier erreichen wir viele Passanten und so eine große Zielgruppe für unsere Aktionen. Gemeinsam mit der Hansaschule und den „Springfröschen“ haben wir ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Klienten der „Aufwind“ GmbH, eine Initiative der Samariteranstalten Fürstenwalde (Spree) und des Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V. haben Keyboard und Mundharmonika gespielt. Es war ein erfolgreicher Tag der allen Beteiligten großen Spaß bereitete.

2018 - „Inklusion von Anfang an“

2018 - „Inklusion von Anfang an“

Bei dem Motto 2018 „Inklusion von Anfang an“ sollte es natürlich ganz besonders um junge Menschen gehen. Dazu haben wir am 4. Mai in Zusammenarbeit mit dem CVJM und der Unterstützung des SMC die Veranstaltung im Sinne von Aktion Mensch durchgeführt. Gemeinsam haben wir an diesem Nachmittag ein breites Publikum erreicht. Insgesamt über 200 Gäste konnten die Lesung des Buches „Bunte Bande- das gestohlene Fahrrad“ viermal lauschen. Die erste Vorlesung begann mit einer Klientin des ambulanten Dienstes „aufwind“, die das Buch in leichter Sprache las. Es folgte die Vorlesung einer Bewohnerin einer Wohnstätte, die aus dem Buch durch die Blindenschrift vorlas. Sie las das gesamte Buch ganz alleine vor und erntete dafür tosenden Applaus.

Ein Mitarbeiter aus der Tagesstätten der Wichern Wohnstätten und sozialen Dienste gGmbH und las das Buch in der Alltagssprache vor. Und zu Letzt trugen zwei syrischen Kindern und einer jungen syrischen Frau das Buch in Leichter Sprache vor. Sie lernen die Sprache seit einem Jahr und schafften den Text vorwiegend fließend zu lesen. Über den Nachmittag verteilt wurden immer wieder Tänze durch die Tanzgruppe „TEN SING“ vom CVJM aufgeführt. Auch konnten motivierte Besucher dank einer leichten Choreografie die Hüften mitgeschwungen und sorgten sie für ordentliche Stimmung. Neben der Bühne wurde Kaffee, Wasser, Apfelschorle und Kekse Angebote und eine liebevoll eingerichtete Malecke lud Kinder zum Malen ein. Die Klienten*innen der Wichern Diakonie sprachen Zuschauer an und informierten über den Hintergrund der Veranstaltung. Vorbeikommende Kinder wurden zum Zuhören und zusehen eingeladen. Es freuten sich mehrere Kinder über Luftballons und bunte Ansteckern.

2017 - „Wir gestalten unsere Stadt“

2017 - „Wir gestalten unsere Stadt“

„Wir gestalten unsere Stadt“ hieß es bei den Aktionen vor Ort. Gemeinsam konnten die Menschen große Banner mit ihrer Vision einer inklusiven Stadt gestalten. Lediglich eine angedeutete, urbane Kulisse war vorgezeichnet. Den Rest konnten Aktive und Passanten nach Lust und Laune bemalen oder mit den gelieferten Stickern bekleben. Heraus kamen viele kreative Bilder und Ideen für mehr Barrierefreiheit und Inklusion. Und weil positive Veränderungen oft mit kleinen Gesten beginnen, gab es für Passanten, Besucher und Mitstreiter auch ein Geschenk: Mini-Blumentöpfe mit Pflanzensamen. Das Ziel 2017: Inklusion vor Ort erlebbar machen! Und wer offen auf andere zugeht, kann schon mit netten, kleinen Gesten viel bewegen. Zu dieser Aktion haben wir auf dem Platz vor dem Einkaufszentrum in der Heilbronner Straße eine Bühne aufgebaut und mit unserer Line Dance Tanzgruppe, unserem Musikensemble „Tiritomba“, mit Kindern aus der Kita, einem Zauberer und einer Mundharmonikagruppe viele Passanten zum Mitmachen aktivieren können.
2016 - Frankfurt wird auf Barrierefreiheit geprüft #5Maibarrierefrei

2016 - Frankfurt wird auf Barrierefreiheit geprüft #5Maibarrierefrei

Am 5. Mai 2016 drehte sich alles um die Barrierefreiheit. Unter dem Motto „Einfach für alle - Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt“ ging es nicht nur um bauliche Barrieren, sondern auch um Lebensaspekte, in denen Teilhabe ermöglicht werden soll. Zum Beispiel die Zugänglichkeit von Transportmitteln und Kommunikationsmedien oder die Teilhabe am kulturellen Leben. Dazu haben wir in den Einkaufszentren im „SMC“ und im „HEP“ Banner gespannt, auf denen die Passanten uns durch platzieren von Aufklebern ihre Meinung mitteilen konnten. Auch sind wir mit den Bannern durch die Innenstadt von Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde gelaufen und haben Passanten nach Ihrer Meinung gefragt und um Mitwirkung an unserer Aktion gebeten.
2015 - der besondere Stadtrundgang #begegnet_in

2015 - der besondere Stadtrundgang #begegnet_in

2015 sind wir mit einem Selfiestick von der Beratungs- und Begegnungsstätte der Wichern Wohnstätten und Sozialen Dienste gGmbH „Peitzer Acht“ losgelaufen, quer durch die Stadt bis zum Mikado - eine Reisegruppe mal anders, sozusagen. Wir haben auf unserem Weg Urkunden verteilt an den Orten, die wir als Behindertenfreundlich auserkoren haben. Beispielsweise unsere „Peitzer Acht“, die Volkshochschule in der Gartenstraße, die „Therapie links neben der Oder“, die Villa Rosengarte (Eisfenster), unsere Kontakt- und Beratungsstelle im Mikado oder die Bäckerei „Bäcker Dreißg“ in der Lenné Passage. Um Passanten auf unsere Aktion aufmerksam zu machen haben wir unterwegs Flyer und Materialen von Aktion Mensch verteilt.
2014 - „Schon viel erreicht“

2014 - „Schon viel erreicht“

Klienten und Mitarbeitende der „Aufwind“ GmbH, eine Initiative der Samariteranstalten Fürstenwalde (Spree) und des Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V. und Gäste der »Peitzer Acht«, Beratungs- und Begegnungsstätte der Wichern Wohnstätten und Sozialen Dienste gGmbH, hatten sich auf den Protesttag gut vorbereitet. Unterstützt wurden sie von der Centermanagement-Leitung des SMC (Spitzkrug-Multi-Center)

In einem »Café der Inklusion« kamen Besucher, Klienten und Mitarbeitende ins Gespräch. Gemeinsam wurden Antworten auf Fragen wie zum Beispiel: »Was haben wir schon erreicht?« gesucht. Die Antworten wurden auf runde Klebezettel geschrieben und an eine große Wand aufgeklebt. Was ist Exklusion, was Integration und was eigentlich Inklusion? Die Broschüren dazu waren nach kurzer Zeit vergriffen.

Die Trommelgruppe »Bamba« aus den Christophorus-Werkstätten der Samariteranstalten trommelten im wahrsten Sinne des Wortes die Gäste des SMC an den Stand. Mit ihren tollen Rhythmen begeisterten sie das Publikum. Kinder konnten malen oder Geschicklichkeitsspiele ausprobieren.

Der Wildpark öffnet wieder ab dem 18.02.2021

17.02.2021
Auf der Grundlage der aktuellen Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg ist der Wildpark der Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) ab Donnerstag, 18.02.2021 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Besucher des Wildparks müssen sich an die aktuellen Hygiene- und Abstandregeln halten. Dazu zählen das Abstandgebot sowie das Tragen einer medizinischen Maske während des gesamten Aufenthaltes im Wildpark.
Der Wildpark blieb seit 02.11.2020 auf Grund der Schließungsanordnung des Landes Brandenburg geschlossen. Für Jahreskarteninhaber verlängert sich die Gültigkeit der Jahreskarte automatisch um 4 Monate, gerechnet ab dem Tag des in der Jahreskarte eingetragenen Gültigkeitsdatums.
Der Wildpark hat täglich von 9.00-16.00 Uhr geöffnet. Bei erhöhtem Besucheraufkommen ist mit Wartezeiten am Eingang zu rechnen. Die Wildparkgastronomie „Kobel“ öffnet zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Gronenfelder Werkstätten gGmbH sind Betreiber des Wildparks und begleiten und fördern im Wildpark 20 Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsfeldern der Wildtierhaltung, Landschaftspflege, Instandsetzung, Besucherbetreuung und Gastronomie.

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Freie Wohnplätze


Aufnahmeanfrage:

Begleitender Dienst
Luisenstraße 21 - Haus 11
15230 Frankfurt (Oder)
Tel: 0335 5556-771
Fax: 0335 5556-770
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Besondere Wohnformen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen (HKB) und/oder psychischen Erkrankungen (PSH)

Wohnstätte Freie Plätze Adresse Link
Kliestow 1

Lebuser Straße 1 | 15234 Frankfurt (Oder) OT Kliestow
HKB - Plätze gesamt: 7

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Siedlerweg 1

Siedlerweg 17 | 15236 Frankfurt (Oder)
PSH - Plätze gesamt: 20

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Bergstraße 1

Bergstraße 163 | 15230 Frankfurt (Oder)
HKB - Plätze gesamt: 13

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Mitarbeitervertretung

Mitarbeitervertretung (MAV)

Mitarbeitervertretung (MAV) der Wichern Wohnstätten und Soziale Dienste gGmbH

Luisenstraße 21 - 24
15230 Frankfurt (Oder)
Tel: 0335 5556-755
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Henry Brandl - Wohnstätte Gutshaus, Tel: 0335 63196
Sebastian Birke - Tagesstätte Berendsstr.1, Tel: 0335 520250
Peter Eichhorst - Wohnstätte Westhaus, Tel: 0335 327061
Fred Noack - Wohnstätte Bergstr., Tel: 0335 6857949
Andreas König - Tagesstätte WWSD, Tel: 0335 5556720
Ute Haferkorn - Wohnstätte Humboldstr., Tel: 0335 2849758
Antje Köhne - Wohnstätte U. Sellschop-Str., Tel: 0335 64623

Sprechzeiten immer Montag von 13:00 – 15:00 Uhr in unserem Büro in der Luisenstr.

  • Beratung in Arbeitnehmerfragen im Rahmen des Mitarbeitervertretungsgesetzes
  • Unterstützung der Überprüfung eurer Eingruppierung
  • Begleitung bei Mitarbeitergesprächen auf Wunsch

Weitere Infos von oder über unsere Mitarbeitervertretung und schwerbehinderten Beauftragten sind im Intranet der Wichern Diakonie abrufbar.


Weitere Mitarbeitervertretungen

MAV der Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V.
MAV der Wichern Pflegedienste gGmbH
MAV der Aufwind gGmbH
MAV der Gronenfelder Werkstätten gGmbH


Schwerbehindertenvertretung

Ute Winter arbeitet seit vielen Jahren in der Wichern-Diakonie und ist seit mehr als 20 Jahren die Schwerbehinderten-Vertreterin.
Sie unterstützt unsere Mitarbeitenden, die entweder schwerbehindert sind oder gesundheitliche Einschränkungen haben. Sie berät bei Fragen zur Schwerbehinderung, unterstützt bei Neuanträgen oder bei der Überprüfung des GdB. Gemeinsam werden nach Lösungen gesucht, Fragen zur Rentenbeantragung beantwortet und bei Anträgen für berufliche Rehabilitation geholfen.

Ute Winter
Begleitenden Dienst
Luisenstraße 21 - „Weißen Villa“
Tel: 0335 5556-616
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